Biometric
 

Die meisten Informationen nimmt der Mensch über das Auge auf. Deshalb sind Videosysteme ein zentraler Bestandteil elektronischer Sicherheit. Die MEYS-ESC GmbH bietet Ihnen wirtschaftliche und zukunftssichere Lösungen für Video over IP und analoge Videosysteme sowie Biometric-Technologie. Auch Zwischenlösungen - als Weg zu Video over IP sind möglich durch den Einsatz von Hybridmodulen.

Biometriesysteme von Bosch - Die Natur als Vorbild

Von der Zutrittskontrolle in Kombination mit verschiedenen Biometrieverfahren (Finger-, Iris- und Gesichtserkennung) bis zur Videoüberwachung mit Gesichtsfeld-Erkennungstechnologien, existiert heute eine Vielzahl beachtenswerter Installationen.

Diese Installationen haben zur Erhöhung der Sicherheit beigetragen und in vielen Fällen geholfen, erhebliche Ressourcen einzusparen, Prozesse effizienter gestalten zu können und selbst zur Ver- besserung des Images von Firmen geführt.

Die Notwendigkeit zum Einsatz biometrischer Verfahren ergibt sich aus den Schwächen bestehender Zutrittskontrollanlagen. Bestehende Zutrittssysteme überprüfen lediglich die Berechtigung der benutzten Karte oder der PIN. Welche Person die berechtigte Karte benutzt hat oder die richtige PIN eingegeben hat, ist der bestehenden Zutrittskontrollanlage gleichgültig. Bei Verlust einer solchen Karte besteht somit bis zur Sperrung der Karte ein erhebliches Risiko.

Auch in Zeiterfassungssystemen ist es bisherigen Systemen gleichgültig, wer die Karte vor das Terminal hält. Das Zeiterfassungssystem weiß daher zwar, wann eine Karte vor den Kartenleser gehalten worden ist, aber nicht von wem.

Leonardo da Vinci - Vitruvian Man

Die Biometrie (auch Biometrik, gr. Bio = Leben und Metron = Maß) beschäftigt sich mit Messungen an Lebewesen und den dazu erforderlichen Mess- und Auswerteverfahren.Je nach Anwendungsbereich gibt es unterschiedliche Detaildefinitionen. Christoph Bernoulli benutzte 1841 als einer der ersten Wissenschaftler den Begriff Biometrie ] in einer sehr wörtlichen Interpretation für die Messung und statistische Auswertung der menschlichen Lebensdauer. Schon früh setzte man die Biometrie zur Personenidentifikation ein. So entwickelte man 1879 ein System zur Identitätsfeststellung, das auf 11 Körperlängenmaßen basierte (Anthropometrie). 1892 legte Francis Galton den wissenschaftlichen Grundstein für die Nutzung des Fingerabdrucks (Daktyloskopie).

Als biometrische Merkmale werden u. a. verwendet:

  • Körpergröße (Anthropometrie)
  • Iris (Regenbogenhaut)
  • Retina (Augenhintergrund)
  • Fingerabdruck (Fingerlinienbild)
  • Gesichtsgeometrie
  • Handgefäßstruktur / Venenerkennung
  • Handgeometrie
  • Handlinienstruktur
  • Stimme (nicht zu verwechseln mit Spracherkennung)
  • Unterschrift (statisch, dynamisch, auch Handschrift)
  • Tippverhalten auf Tastaturen (engl. keystroke dynamics)
  • Lippenbewegung, meist im Zusammenhang mit Stimmerkennung (Klangfarbe)
  • Gangstil (engl. automatic gait recognition)
  • Körpergeruch
  • DNA (mobiler DNA-Test, genetischer Fingerabdruck)
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